Wieder ein frischer Tagesbeginn mit dicken Wolken. Das hat sich auch den ganzen Tag mit wenigen Ausnahmen so gehalten. Die Ausnahmen kamen in Form von Löchern in der Wolkendecke, durch die dei Sonne durchkam. Aber nur sehr selten und auch erst als ich auf Cape Breton war. Cape Breton ist ein große Insel, welche sich direkt ans Festland anschließend noch Nordosten erstreckt.
Um den Weg etwas zu Strecken bin ich wie immer den größten Teil Landstraße gefahren. Zuerst noch direkt an der Küste entlang um noch den ein oder anderen Leuchtturm zu sehen. Danach direkt auf die Insel. Ein wenig ausladend habe ich den Weg Richtung Süd-Osten eingeschlagen um noch ein wenig Zeit zu schinden. Das führte mich nach St. Peter’s. Ich bin hier nur kurz rausgefahren, da ein Schild ein National Historic Site anzeigte. Es ist der gleichnamige historische Kanal, der hier den Bras d’Or Lake mit dem Atlantik verbindet. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht. Ein Bild vom Kanal und vom See und dann wollte ich weiter. In dem Moment kam jemand angefahren und meinte da kommt gleich ein großes Boot. Ich habe mir nur gedacht ja schön da kommt jetzt ein Boot und weiter???? Bis es mir klar wurde. Ich bin kurz vor der Brücke von der Straße runter und habe nicht gesehen gehabt, dass dort Schranken sind. Als dann das Boot kurz vor dem Kanal war ertönte ein Hupen, die Schranken gingen runter und die Brücke fing an sich zudrehen.
Das Drehen ging absolut geräuschlos. Und dann konnte das Boot durchfahren. Sehr vorsichtig und langsam, damit es nirgendwo aneckte.
Ich habe dann noch ein paare Minuten gewartet bis der Stau sich oben auf der Straße abgebaut hatte und bin dann über die Brücke gefahren um dann gleich wieder runter zu fahren zu einem Leuchtturm und auf eine „Berg“ daneben. Vom Berg hatte man leider nur eine eingeschränkte Sicht. Da hatte ich mir mehr erhofft.
Die nächsten Kilometer legte ich in einem Nadelwald zurück. Es gab hier nur sehr wenig Laubbäume. Das ändert sich dann als ich nicht mehr ostwärts fuhr sondern mehr nach Norden. Plötzlich kamen wieder jede Menge bunte Bäume, was mich sehr freute. Viele Eindrücke von Hügelkuppen auf die dahinter liegenden Hügel war nur sehr kurz. So schnell konnte ich die Kamera nicht vervorholen um ein Bild zu machen. Trotzdem sind da doch ein oder zwei schöne Aufnahmen dabei, die zeigen wie bunt es hier ist.
Und dann war ich um 15 Uhr schon an meinem Hotel. Leider war das Zimmer noch nicht fertig und so bin ich mit einem Latte und einem Donut zum Hafen von North Sydney und habe beides dort bei Sonnenschein genossen. Eine Möwe hat sich gleich nach meiner Ankunft neben das Auto gesetzt und schaute mich die ganze Zeit an in der Hoffnung, dass etwas vom Donut für Sie runterfällt. Pech gehabt. 45 Minuten gewartet und nichts ist für Sie übriggeblieben.
Einkaufen im Supermarkt für ein Abendessen ist heut nicht möglich, da heute Thanks Giving in Kanada ist. Da hat fast alles zu.























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