Tag 7 – Auf Schienen unter und über Wasser

Gleich vorweg, es gibt diesmal kaum Bilder. Heute verließ ich San Francisco um in die Landeshauptstadt Sacramento zu fahren. Am einfachsten geht das mit dem Zug. Der Fährt von der anderen Seite der Bucht. Dafür geht es mit der U-Bahn unter der Bucht von San Francisco bis nach Richmond. Ich war überpünktlich dort

Während ich in auf meinen Zug wartete, fuhr auf dem Gegengleis ein Güterzug durch den Bahmhof. Auf 90 von insgesamt 117 Waggons, waren 2 Container gestapelt. Der Rest war leer oder hatte nur einen Container geladen. Ich erinnere mich daran, wie ich in Eichwalde immer Waggons gezählt habe, wenn ich auf die S-Bahn wartete. Ich fand es immer toll wenn da um die 50 zusammen kamen. Hier wollte es aber einfach kein Ende nehmen. Und als „Krönung“ fuhr auf dem Ausweichgleis daneben ein Zug mit etwa 30 Kesselwagen.

Die Fahrt mit dem Amtrak begann pünktlich. Ich musste mich erstmal zurechtfinden, wo ich mein Gepäck lasse. Im oberen Teil war kein Platz in den geschlossenen Gepäckfächern. Also blieb nur unten. Dort gab es auch extra Gepäckablagen, wo ich den großen Koffer unterbringen konnte. Glücklicherweise war an dem 4er Tisch noch genug Platz. Oben waren alle Doppelsitze mindestens einfach belegt.

Zuerst Ging es entlang der Bucht von San Francisco um dann über eine Brücke die Suisun Bay zu überqueren. Nun führten uns die Gleise weiter ins Landesinnere. Und eigentlich hatte ich etwas mehr hügelige Land erwartet, aber es war alles absolut flach. Lediglich in einiger Entfernung waren am Horizont ein paar Erhebungen zu sehen.

Der Zug ließ immer wieder sein typisches Airhorn erklingen, wenn wir in der Nähe von Bahnübergängen waren. Mit seinen 124 km/h Topspeed erreichten wir nach 1,5h schon Sacramento.

Ich war zum Glück schon vorbereitet auf den Temperaturunterschiede. Waren es in San Francisco gestern max. 15°C, so herrschten hier Temperaturen von 27°C. Und morgen soll es nochmal mehr, es sind 34°C angekündigt.

Zurück zur Reise. In Sacramento angekommen, musste ich erstmal schauen wo denn der Bus abfährt. Da war auch Google Maps nicht sehr hilfreich. Das war in San Francisco richtig gut.

Ich bin jetzt in meinem Hotel mit Blick auf den Park hinter dem Capitol Building und schau mir gleich an, wo bzw. was ich heute zum Abend esse.

Ein Kommentar zu „Tag 7 – Auf Schienen unter und über Wasser

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  1. Ich habe mir in Google Maps heute Morgen mal angeschaut, auf welchen Wegen Du nach Sacramento gekommen bist. Auf jeden Fall war die Anreise mit dem Zug schon eine Erfahrung. Dein Hotel liegt in der Nähe vom Capitol mit Blick auf den Park. Dort ist in der Nähe Sutter`s Landing Regional Park. Sutter war der (Schweizer) Entdecker des Goldrauschs am Sacramento bzw. American River, dem linken Nebenfluss. Ganz aktuell las ich heute einen Artikel über die neu eröffnete Schliemann-Ausstellung in Berlin und erfuhr dabei, dass Schliemann auch nach Sacramento gereist war und dort sein bis dahin erworbenes Vermögen verdoppelt hat. Schließlich hat es dann gereicht, um Troja ausgraben zu können. Vielleicht findest Du dort in dem Park oder am Ufer noch gelbe Kieselsteine…Hab eine schöne Zeit in dieser Hauptstadt.

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