So schön wie die letzten Tage waren, das musste ja irgendwann vorbei sein. Deshalb gab es heute morgen keinen schönen Sonnenaufgang, sondern Regen und tiefhängende Wolken. Das sind nicht die besten Bedingungen für eine über 2 stündige Fährfahrt über die Bay of Fundy.
Dennoch musste es sein, denn die Überfahrt von Digby nach Saint John in New Brunswick war gebucht. Und das war auch gut so, denn die Fähre war proppevoll. Ich war das zweite Fahrzeug, das auf das Schiff durfte. Das lag aber auch nur daran, dass Fahrzeug mit nur einem Passagier ganz dichte an die rechte Wand fahren mussten, damit in 3 Reihen geparkt werden konnte. Beifahrer wäre auf ihrer Seite nicht mehr rausgekommen.
Während der ganzen Bootstour waren dicke Wolken auf dem Wasser und auch wenn der Kapitän irgendwann angekündigt hat das Nebelhorn zu benutzen, da die Sicht schlechter wurde, musste es doch nicht zum Einsatz kommen. Draußen auf dem Außendeck zu stehen war nicht besonders angenehm, da ein permanenter Nieselregen einem um den Kopf wehte. Und wie gesagt war die Sicht extrem bescheiden. Aber das Wasser war ruhig ohne Wellen und wir waren schneller als die angegebenen 2,5 Stunden.
Endlich in Saint John angekommen bin ich auch relativ zügig wieder von der Fähre runtergekommen um in noch mehr Regen zu kommen. So hatte ich mir ein Willkommen in der nächsten Provinz nicht vorgestellt. Ich war nur 13:15 schon in meiner neuen Satdt. Das Hotel hat aber mal wieder erst ab 15 Uhr die Möglichkeit für einen Checkin. Ich kenn das Spiel, also habe ich mir zuvor noch einen kleinen Ausflug rausgesucht – zu den St. Martins Sea Caves. Das sind ca 50 km Fahrt bis dorthin. Und der Regen ließ nicht.
Ich wollte aber unbedingt heute dahin, auch wenn ich in 3 Tagen wieder dort vorbeikomme, aber die Bay of Fundy ist die Gegend mit dem größten Tidenhub der Welt. Die Höhlen liegen bei Flut eben unter Wasser. Nur ca. 2 Stunden vor und nach der Ebbe sind diese zugänglich. Und heute war Ebbe um 14 Uhr. Perfekte Zeit also. Wenn ich weiterfahre wird gerade Flut sein oder zumindest so, dass man nicht die Höhlen sehen kann.
Das sind also die Gründe warum ich das heute gemacht habe. Richtig bis an die Höhlen bzw. sogar hinein bin ich nicht. Dafür hätte ich durch den kleinen Fluß/Bach gemusst, welcher dort in die Bucht fließt. Da hätte ich mir Gummistiefeln mitbringen sollen oder barfuß durchlaufen . Ersteres hatte ich nicht dabei und zweiteres wollte ich nicht. Ich war genug von oben feucht. Zumindest hatte nach knapp 30 Minuten warten sich der Regen in Niesel umgestellt.
Mittlerweile war es dann Zeit sich wieder auf den Weg zurück nach Saint John zu begeben, denn es bereits kurz vor 15 Uhr.
Das Hotel liegt gegenüber der „Altstadt“ von Saint John getrennt durch den New Brunswick Highway 1. Auch wenn ich aus dem Hotelzimmer einen Block auf dei Stadt habe, zu Fuß mag ich da nicht hinlaufen.
Dafür, dass heute nicht viel passiert ist, habe ich einen Menge geschrieben. Ich muss wohl die geringe Bidlausbeute ausgleichen.
Eine Sache fällt mir noch ein. New Brunswick hat im Gegensatz zu Nova Scotia überdachte Brücken. Die erste habe ich heute auch gleich noch mitgenommen. Ich musste durch sie hindurch um zu den Sea Caves zu kommen. Es wird in den nächsten Tagen noch ein paar mehr Bilder von diesen Brücken geben.
Und jetzt zum Ende des Tages versschwanden dann auch die Wolken und man kontte den Blick auf die Stadt „genießen“, soweit das mit den Straßen davor möglich war.


















Schreibe einen Kommentar