Tag 6 – weiter Richtung Westen

Der Morgen sah wieder mal nicht sehr trocken aus. Die Straßen waren nass und dicke dunkle Wolken hingen am Himmel. Raus musste ich trotzdem, denn es ging weiter zu Hotel Nr. 3. Das liegt am westlichsten von meiner ganzen Reise in Yarmouth.

Das erste Highlight des Tages war, als ich beim Frühstück saß und 3 Rehe über den benachbarten Parkplatz wanderten.

Damit ich die Zeit mal wieder überbrücken kann, ist der Weg das heutige Ziel. Wobei natürlich auch ein paar kurze Stops eingeplant waren. Bevor es endgültig losging, war der erste kurze Stop zum Tanken. Gut, dass ich nicht schon gestern das Benzin aufgefüllt hatte. Heute war es einfach mal 5 Cent günstiger. Die Riesenersparniss war es leider nicht. Umgerechnet nur ca. 1€.

Jetzt aber richtig los zum Fort Point Lighthouse. Halt, da war doch was. Wer den Bericht von gestern gelesen hat, weiß das ich schonmal am Fort Point Lighthouse war. Diesmal ist es aber ein anderes. Ca. 80 km von dem Ersten entfernt. Auf diesem Teil der Fahrt blieb es trocken. Und es gab mittlerweile viel buntes Laub zu sehen.

Das mit den Farbenfrohen Bäumen blieb auch eine ganze Weile nach dem ersten Stop so. Hinzu kam jetzt aber, dass es mal hellere und dann wieder dunklere Wolken gab und aus einigen sich zusätzlich noch Nieselregen dazumengte. Das war ein ständiger Wechsel. Nach jeder Kurve konnte das Wetter anders sein.

Es kam dann der Punkt, wo auch mal ein wenig blauer Himmel durch die Wolken blitzte. Das war dann aber mittlerweile schon sehr weit westlich und der Weg führte mich damit dann weiter nach Norden. Die Bäume sind mittlerweile wieder alle mehr grün als bunt. Und je weiter ich Richtung Norden kam um so weniger Wolken warnen zu sehen und der Himmel wurde immer blauer.

Viel zu zeitig war ich in Yarmouth. Ab 15 Uhr kann ich erst ins Hotel. Aber die Blase drückte und ein McDonalds um die Ecke war gut genug um danach auch noch einen Happen zu essen. Mittlerweile waren die Wolken direkt über mir komplett verschwunden. Nur am Horizont waren welche zu erkennen. Nach einem kurzen Check der Wettervorhersage, die zu diesem Zeitpunkt für morgen Nebel vorhersagte, entschied ich mich kurzerhand noch einen Abstecher zu einem weiteren Leuchtturm zu machen – den Cape Forchu Leuchtturm.

Dieser liegt novhmal knapp 15km Fahrweg westlich von Yarmouth. Und bei dem Wetter waren das eine oder andere schönen Foto mit dabei. Insgesamt waren das heute ca. 360 km mit allen Umwegen statt der 205 km auf direktem Weg. Vielfach habe ich versucht der Küstenlinie zu folgen und nicht den Highway zu nehmen. Das schlägt sich dann auch in der Fahrzeit nieder, die mit knapp über 6 Stunden 3 mal so lang war wie die unmittelbare Strecke.

Im Moment sind die Temperaturen von 19 auf 13 °C gefallen. Die Wetterankündigung für den 01.10. ist mittlerweile von dem Nebel wieder weit entfernt. Na mal sehen, was wirklich wird. Die Vorhersagen ändern sich stündlich. Küstenwetter halt.

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