5. Tag: Stokmarkenes, Sortland, Risøyhamn, Harstad, Finnsnes, Tromsø und Skjervøy

Der Tag begann für uns erst im Hafen von Harstad. Die MS-Vesteralen, welche kurz nach unserem Auslaufen eigentlich zu sehen sein sollte, haben wir irgendwie verpasst.

Der Himmel hat sich leider über Nacht bewölkt und die Bergspitzen waren teilweise nicht zu sehen. Außerdem war es mit nur noch 4°C recht kühl. Auf dem Außendeck dementsprechend noch einen Zacken schärfer mit dem Wind.

Das Frühstück haben wir in die Länge gezogen mit einem netten Gespräch unserer Tischnachbarn. Währenddessen kommen wir immer nördlicher und der Schnee ist nicht nur oben auf den Bergen, sondern reicht nun teilweise auch bis zum Wasser runter.

Der Stop in Finnsnes war nur 30 Minuten. Dann ging es weiter in nun schmaleren Fahrwegen. In den langezogenen Sunden ging es bis nach Tromsø. Wir vertrieben uns die Zeit mit einem kleinen Stadtspaziergang. An den meisten Ecken war der Schnee in der Stadt schon weg, aber hier und da lagen noch zusammengeschobene Berge dreckigen Schnees.

Schon kurz nach der Abfahrt aus Tromsø haben wir unser auf 19 Uhr vorverlegtes Abendessen am Captains Table eingenommen. Zumindest ist es der Tisch, an dem er normalerweise mit seiner Crew speist. Wir hatten leider nicht das Vergnügen mit ihm zu Essen.

Heute gab es als Vorsuppe eine Selleriesuppe mit kleinen Speckstückchen. Als Hauptspeise einen Seibling und zum Dessert ein kleines Schokoküchlein mit Heidelbeeren und einem Mini-Macaron.

Die Begegnung mit der MS-Spitsbergen war sehr kurz. Sie kam von rechts und fuhr dann hinter uns vorbei.

Kurz danach war das Telefonnetz erstmal nicht mehr verfügbar bis wir um 22:30 in Skjervøy zu unserem letzten Stop des Tages ankamen.

2 Kommentare zu „5. Tag: Stokmarkenes, Sortland, Risøyhamn, Harstad, Finnsnes, Tromsø und Skjervøy

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  1. Wie lange dauert in dieser Gegend der Winter?
    Ich wundere mich, dass die Menschen fast überall leben können. Wie prägt die harte Umgebung die Mentalität?
    Vor einiger Zeit habe ich ein Buch gelesen, wo sich die Handlung in einem kleinen norwegischen Ort abspielt. Beim Lesen fragte ich mich, ob die Protagonisten so rauh sind oder der Autor. Nach diesen Bildern glaube ich die Antwort gefunden zu haben. Hart und rau ist die Natur.
    Die Bilder sind faszinierend!

    Mila

  2. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele verschiedene Felsen-Arten zu sehen sind: hoch und spitz, langgezogen wie ein Buckel oder viele Felsen im Meer, überall im Norden noch schneebedeckt. Das Denkmal für den Fischer im Boot, der mit einer Harpune(?) in der Hand gegen die hohen Wellen kämpft, finde ich sehr aussagekräftig für das harte Leben der Menschen, beeindruckend. Das Bild oder Relief der Schnee-Eule mit den Punkten auf den Federenden wie ein Adler gefällt mir. Die Gegend ist nur wenig besiedelt. Die Lichter am Abend wirken beruhigend, weil wenigstens dort Menschen zu finden sind. Monumental ist auch hier die Kirche als Zentrum zu erkennen.
    Inzwischen seid Ihr schon auf östlichem Kurs, fast „geradeaus, weiter im Norden“. Ob es noch kälter wird?

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