11. Tag: Es geht in die Hauptstadt

Aber bevor wir dorthin fuhren, sind wir erstmal noch mit der U-Bahn in die Altstadt von Montreal. Auf dem Weg dorthin steht noch eine Statue von Bruder Andre, dem das ST. Joseph Oratorium gewidmet ist und auf der anderen Straßenseite ist noch das Haus der kanadischen Olympischen Spiele. Wie schon gestern war das Wetter eher bescheiden. Es war bewölkt, nieselte vor sich hin und war kühl bei 13°C. Trotzdem haben wir einiges gesehen. Unter anderem das Rathaus, die Nelson-Statue, die Notre Dame des Bon Secour, Teile der Altstadt und auch die Notre Dame de Montreal. Auf dem Weg zurück ins Hotel waren wir noch kurz in der Unterstadt, die es vielen Einwohner von Montreal in den Wintermonaten ermöglicht, fast ohne nach draußen zu müssen, auszukommen. Leider ist das Gewirr aus Gängen verwirrend, so daß wir uns entschieden wieder nach draußen zu gehen, da wir bis 12 Uhr aus dem Hotel ausgechekt haben mussten.

Und tatsächlich sind wir erst um 11:45 Uhr losgefahren. Es war aber auch eine nur eine kurze Strecke nach Ottawa. 200km in ca. 3 Stunden. Es lief auch relativ gut als wir endlich aus Montreal raus waren. Unsere Strecke führte uns parallel des Flusses Ottawa und nach wenigen Kilometern überqueren wir die Grenze von Quebec nach Ontario. Kurz vor Ottawa kamen wir noch ganz dicht am Fluss vorbei, als es über den Sir George-Étienne Cartier Parkway ging. An einem Parkplatz noch kurz angehalten und bis zum Ufer runtergelaufen. Mittlerweile war nämlich das Wetter viel besser geworden. Die Sonne kam immer wieder kurz durch und die Temperaturen lagen bei ca. 18°C.

Eigentlich wollte ich auf dem weiteren Weg noch am Mountie-Shop vorbei, aber leider waren wir um kurz nach 15 Uhr erst am Shop und um 15 Uhr machen sie zu. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.

So ging es weiter bis zu, Rideau Rivers und seinen Wasserfällen in den Ottawa River.

Ein wenig Zeit mussten wir noch überbrücken, bis wir ins Hotelzimmer konnten. Deshalb parkte ich in der Stadt in der Nähe vom Parliament Hill und wir liefen eine große Runde vorbei am Parlament, dem Rideau Kanal (die nutzbare Wasserverbindung vom Rideau River zum Ottawa River) und dem Byward Market. Inzwischen war die Sonne kurz vor dem untergehen und es wurde frischer. Den Plan im Food-Court am Parkplatz noch etwas zu essen, mussten wir leider ausfallen lassen, da bereist alle Restaurants geschlossen hatten.

Da das Hotel ausschließlich Suiten mit voller Küche hat, gab es auch nebenan einen Shop, wo man sich etwas zu Essen kaufen konnte. Das Abendessen war gerettet und für das Frühstück ist auch schon vorgesorgt.

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